Volles Haar aufstreuen? Meine Erfahrung mit Schütthaar

Schon seit einiger Zeit stört mich mein lichtes Haar am Oberkopf. Vor ein paar Wochen habe ich mich daher entschieden, es mal mit Schütthaar zu probieren. Genauer gesagt, mit dem neuen Hey Fill von Heydecke. Meine Erfahrung mit dem Schütthaar, die Reaktion meiner Freunde und meine Tipps und Tricks für den Umgang mit Streuhaar, gibt’s jetzt zum Nachlesen.

Heute berichtet Geronimo, 22, leidenschaftlicher Basketballspieler über seine Erfahrung mit dem Heydecke HeyFill.

Das erste Mal Schütthaar benutzen

Beim ersten Mal dauerte es etwa 10 Minuten, bis ich das Streuhaar auf meinen lichten Haarstellen verteilt hatte. Mit etwas Übung wurde ich immer schneller und das Ergebnis immer besser. Inzwischen benötige ich nur noch 2 bis 3 Minuten, um das Streuhaar einzuarbeiten. Ich habe dabei meine eigene Technik entwickelt, bei der ich mit dem „Sprühadapter die Haarlinie und das vordere Drittel bearbeite. Das ist der Teil, der im Spiegel leicht für mich zu erkennen ist. Danach gehe ich großflächig mit der Streudose in Linien von vorne nach hinten, um möglichst alle Bereiche abzudecken.

Am Ende mache ich zwei Fotos mit der Innenkamera meines Handys, um das Ergebnis zu kontrollieren: ein Bild von der Kopfdecke und eines, das auch den Hinterkopf zeigt. Auf diese Weise erkenne ich Stellen, die ich vielleicht übersehen habe. Zum Abschluss verwende ich Q-Tips. Diese feuchte ich leicht an und wische damit vorne an der Stirn überschüssiges Streuhaar weg. Die gesamte Prozedur mache ich oberkörperfrei, falls Haare danebenfallen. Insbesondere auf hellen T-Shirts wären diese sonst sichtbar.

So reagierte mein Umfeld auf das Schütthaar

Natürlich war ich neugierig, was mein Umfeld zu dem Streuhaar sagt. Die Reaktionen hätten besser kaum ausfallen können. Viele meinten, dass meine Frisur sehr gut aussieht. Freunde bestätigten mir, dass es ihnen nicht aufgefallen wäre, wenn sie mich nicht schon mit meinem sehr lichten Haar kennen würden. Menschen, mit denen ich in der Uni nur gelegentlich zu tun habe, merkten gar nichts von der Veränderung. Das ist in meinen Augen das größte Kompliment für das Schütthaar von Heydecke. Für mich selbst ist es jedes Mal eine große Freude und Überraschung, wie gut das Ergebnis ist. Ich habe an mehreren Tagen morgens einfach das Gefühl, mich sehr wohl mit meiner Frisur zu fühlen, was vorher kaum der Fall war. Auch wenn ich nie Probleme mit Selbstbewusstsein hatte, boostet das Streuhaar es auf jeden Fall nochmal zusätzlich!


So lange hält Streuhaar (mit Haarspray)

Ich habe ein paar Versuche gemacht, wie lange das Streuhaar hält. 2 Tage sind kein Problem. In seltenen Fällen musste ich am nächsten Morgen einige Stellen nachbessern. Am 3. Tag sind meist schon klarere Lücken zu erkennen. Aber ich persönlich fühle mich auch nicht wohl damit, mir 3 Tage keine Haare zu waschen.

Das Schütthaar haftet statisch von allein an den Haaren, trotzdem kann ich Haarspray nur empfehlen. Zudem ist es ratsam, am zweiten Morgen – unabhängig von Ausbesserungen – noch einmal eine geringe Dosis Haarspray aufzusprühen. Sonst kann es passieren, dass im Laufe des Tages der Halt nachlässt und sich das Streuhaar auf der Kleidung absetzt (das ist allerdings auch alles nach einem Waschgang wieder sauber).

Mein Tipp: Das Flex Perfection Haarspray ist für mich das mit Abstand beste Spray, das ich je genutzt habe. Es ist enorm robust und hält Wind und Wetter stand. Außerdem gibt es keine Rückstände, keinen künstlichen Glanz und keine Verfärbungen, wie es bei anderen Haarsprays häufig der Fall ist.

Sport & Regen mit Schütthaar

Beim Sport hatte ich keine Probleme mit dem Schütthaar, egal ob beim HIIT, Radfahren, Krafttraining, Laufen oder Bouldern. Bei all diesen Aktivitäten habe ich stark geschwitzt, aber das hat die Frisur nie wirklich beeinflusst. Ab und an kamen vereinzelt Haare durch den Schweiß auf die Stirn. Das lässt sich aber schnell beheben und fällt auch kaum auf.

Regen hingegen hält Schütthaar nicht aus. Wobei hier die Stärke des Regens entscheidend ist. Ein 5-minütiger Weg durch Nieselregen hat bei mir bisher keine Probleme dargestellt. Danach rate ich dazu, die Stirn zu checken, denn manchmal fallen ein paar Streuhaare durch den Niesel nach vorn. Das Einfachste ist, einen Regenschirm mitzunehmen.


3 Dinge, auf die ich mit Streuhaar verzichte

1. Mit der Hand ständig durch die Haare zu fahren, ist mit Streuhaar keine so gute Idee. Das entfernt das Schütthaar und es kann eine Lücke entstehen, die auffällt. An der Hand klebt dann auch Streuhaar. Bei mir hat es nur 2 Tage gedauert, bis ich aufgehört habe, durch meine Haare zu gehen. Jetzt denke ich da gar nicht mehr drüber nach.

2. Caps lassen sich weiterhin tragen, nehmen allerdings einiges an Streuhaares auf. Um sich kurz vor Regen zu schützen, stellt die Cap aber kein Problem dar.

3. Wasche ich das Schütthaar vor dem Schlafen nicht aus, ist das am nächsten Morgen sichtbar. Und zwar an der Bettwäsche. Mit dunkler Bettwäsche sieht man dies nicht sehr, von weißen Stoffe würde ich abraten.

Mein Fazit zum Schütthaar

Nach einigen Wochen Erfahrung mit dem Schütthaar kann ich das Hey Fill von Heydecke wärmstens weiterempfehlen und habe auch schon Freunden mit ähnlich lichtem Haar geraten, es auszuprobieren. Die Anwendung ist sehr einfach und vor allem schnell. Wichtig ist, das Streuhaar gut mit Haarspray zu fixieren und immer mal einen Blick auf den Wetterbericht zu werfen. Ansonsten gilt es einfach, sich über das vollere Haar zu freuen!

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